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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Presse-Informationen aus dem Jahr 2008


  • PAN fordert mehr deutsche Verantwortung für die Förderung von Alternativen zum Dauergift DDT bei der Malariabekämpfung

    Am 3.- 5. November 2008 treffen sich in Genf Regierungsvertreter, um über Maßnahmen zur Implementierung von Alternativen zu DDT in der Malariabekämpfung zu beraten. PAN Germany fordert die Ministerien für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, für Gesundheit, für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie für Umwelt und Naturschutz dazu auf, im Rahmen der Stockholm Konvention mehr Verantwortung dafür zu übernehmen, dass auch in Afrika und Asien künftig auf DDT bei der Malariabekämpfung verzichtet werden kann, Altbestände von DDT sicher entsorgt und neue DDT-Altbestände vermieden werden.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 30.10.2008

  • Breite Allianz von Nichtregierungsorganisationen fordern vom EU-Parlament mehr Sicherheit für Mensch und Umwelt im Pflanzenschutz

    Elf deutsche Nichtregierungsorganisationen wenden sich heute mit einem Positionspapier an die deutschen EU-Abgeordneten und an die Bundesregierung, um einen besseren Schutz für Umwelt, Artenvielfalt und die Gesundheit von Verbrauchern und Anwendern beim Einsatz gefährlicher Pestizide einzufordern.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 23.10.2008

  • Ergebnisse des Lebensmittelmonitoring: PAN und NABU beklagen staatliche Tatenlosigkeit

    Die Ergebnisse des jüngsten Lebensmittelmonitorings zeigen, dass in Deutschland Mensch und Umwelt weiterhin untolerierbaren Pestizidrisiken ausgesetzt werden. PAN und NABU fordern von der Bundesregierung, endlich den Nationalen Aktionsplan für Pestizide so auszurichten, dass die anhaltenden Belastungen von Lebensmitteln mit Pestiziden ein Ende haben.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 15.10.2008

  • Weniger Schutz vor Pestiziden durch Seehofer-Plan

    Umweltverbände fordern von Agrarministern Maßnahmen für weniger Pestizideinsatz

    Hamburg/Berlin 22.9.2008 - Mehr Schutz für Verbraucher und Umwelt vor gefährlichen Pestiziden fordern vier führende Umweltverbände im Vorfeld der Agrarministerkonferenz, die ab Mittwoch in Meißen tagt. Der Grund: Der vor kurzem vorgestellte "Aktionsplan" des Bundes-Landwirtschaftsministeriums (BMELV) ist ein schwerer Rückschritt für den Schutz von Verbrauchern und Umwelt. Der "Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln" ersetzt das im Jahr 2004 von der damaligen Ministerin Renate Künast (Grüne) verabschiedete "Reduktionsprogramm chemischer Pflanzenschutz". Die bisher geltenden Ziele, den Einsatz von Pestiziden innerhalb von zehn Jahren um 15 Prozent und Überschreitungen von Pestizidgrenzwerten in Lebensmitteln auf unter ein Prozent zu senken, sind im neuen "Aktionsplan" gestrichen worden.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 22.09.2008

  • BUND, PAN und Berufsimker fordern Verbot Bienen tötender Pestizide

    Berlin: Das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN), der Deutsche Berufs und Erwerbs Imker Bund (DBIB) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderten heute Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer auf, alle Pestizide mit den Bienen gefährdenden Insektengiften Clothianidin und Imidacloprid der Firma Bayer CropScience umgehend zu verbieten. Seehofer müsse zudem dafür sorgen, dass Bienen gefährdenden Pestiziden in Deutschland und der EU die Zulassung entzogen wird. Wenn Ende August mit Clothianidin und Imidacloprid gebeizter Raps ausgesät werde, drohe ein ähnliches Bienensterben wie im Frühjahr, als mit Clothianidin-haltigen Pestiziden gebeizter Mais in Baden-Württemberg zehntausende von Honigbienen-Völkern tötete.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 17.07.2008

  • PAN Germany Position zur politischen Einigung der EU-Agrarminister über die Pestizid-Zulassungsverordnung

    PAN Germany begrüßt die gestrige politische Einigung der EU-Agrarminister zur Einführung von Ausschlusskriterien für besonders gefährliche Wirkstoffe in die europäischen Novelle der Pestizidgesetzgebung. Dies bedeutet eine Verbesserung des Schutzes von Mensch und Umwelt gegenüber Stoffen, die erwiesenermaßen krebserregend, erbgutverändernd oder reproduktionstoxisch sind oder die das Hormonsystem negativ beeinflussen. Diese Wirkstoffe machen rund 4-5% der eingesetzten Pestizide in der EU aus und sind in ca. 22% der in der EU untersuchten Lebensmittel nachzuweisen. Nach einer von PAN Europe durchgeführten Analyse betrifft diese Regulierung 23 Wirkstoffe in der EU, von denen neun in Deutschland zugelassen sind.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 24.06.2008

  • EU-Agrarminister entscheiden heute über die Zukunft gefährlicher Pestizide

    Heute besteht die vorerst letzte Chance der EU-Agrarminister die neue EU-Pestizidverordnung im Sinne des Umwelt- und Verbraucherschutzes zu verbessern. Das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) fordert Minister Seehofer auf, den Kompromiss zur Festsetzung von Ausschlusskriterien für gefährliche Pestizide mit zu tragen.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 23.06.2008

  • Vielfalt für Hamburg

    22. Mai ist der internationale Tag der biologischen Vielfalt
    PAN lädt ein zur Mitmach-Aktion in Hamburg

    Der diesjährige internationale Tag der biologischen Vielfalt macht auf den weltweit rapiden Verlust von biologischer Vielfalt aufmerksam. Und das aus gutem Grund: Wir erleben derzeit einen dramatischen Rückgang an biologischer Vielfalt. Einzelne Arten und Lebensräume verschwinden. In Deutschland sind laut Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV 2007) aktuell rund 40% der wildlebenden Tierarten, ca. 30% der Farn- und Blütenpflanzen und etwa 70% der Lebensräume (Biotoptypen) gefährdet.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 21.05.2008

  • Biozide – gefährliche Stoffe auf den Weg in die Regulation

    Mückensprays, antibakterielle Putzmittel oder schimmelfreie Farben. Solche und andere Mittel zur Kontrolle von Lästlingen und Schädlingen enthalten sogenannte Biozide, die Lebewesen schädigen oder abtöten sollen, und daher per se gefährliche Chemikalien sind. Bei der Fortentwicklung der Europäischen Biozidrichtlinie setzt sich PAN Germany für den Umwelt- und Gesundheitsschutz ein und hat ein Positionspapier veröffentlicht, das die wesentlichen Kernpunkte bei der Revision aufzeigt und von einer Allianz deutscher NGOs aus Umwelt- Verbraucher- und Tierschutz unterstützt wird.

    Sprache: german   Presse-Information vom: 19.03.2008

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