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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Pestizidgefahren für Bienen - Kleine Anfrage der Grünen

30.06.2010, PAN Germany, Susan Haffmans

Aus: PAN Germany Pestizid-Brief Mai / Juni 2010

Mit ihrer detaillierten Kleinen Anfrage "Gefahren für Bienen durch Pestizide" vom März 2010 forderten die Abgeordneten der Grünen die Bundesregierung auf, darzustellen, welche Maßnahmen sie zu einem besseren Schutz der Bienen vor einer Gefährdung durch Pestizide bereits eingeleitet hat und welche Maßnahmen für die Zukunft geplant sind. Siebenundzwanzig Seiten füllen die Antworten der Bundesregierung auf 35 Einzelfragen nach dem Engagement der Bundesregierung im Bereich der Forschung, zu den Auswirkungen von Pestiziden auf Bienen und Wildinsekten, zur Feststellung und Bewältigung der ökonomischen und ökologischen Schäden und nach dem Engagement der Bundesregierung, Mängel bei der Prüfung von Pestiziden auf ihre Bienengefährlichkeit auszuräumen.

Eine der Fragen lautete, ob bezüglich des Einsatzes der vier derzeit zugelassenen Pestizidprodukte, die den bienengefährlichen Wirkstoff Clothianidin enthalten, ein spezielles Monitoring durchgeführt würde, um die möglichen Auswirkungen ihres Einsatzes auf die Honigbiene zu überwachen. Dies wird verneint, da "auf der Grundlage der Risikobewertung durch die Bewertungsbehörde" keine "Anhaltpunkte für eine Schädigung von Bienenvölkern vorliegen". Es geht im Einzelnen um Dantop im Kartoffelbau, Poncho ungefärbt und Poncho Beta im Futter- und Zuckerrübenanbau sowie Elado im Rapsanbau.

(Susan Haffmans)

1 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulrike Höfken, Cornelia Behm, Bärbel Höhn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Gefahren für Bienen durch Pestizide Drucksache 17/1520 vom 27. 04.2010 online unter http://dip21.bundestag.de/dip21/ btd/17/015/1701520.pdf.

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