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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Verbraucherschutz ist Umweltschutz

14.03.2006, PAN Germany Presse-Information

Rückstände in Lebensmitteln erregen zu Recht die Besorgnis der VerbraucherInnen. Pestizide, die häufig in Lebensmitteln gefunden werden, können aber auch die Umwelt schädigen. Dies belegt eine neue PAN-Studie.

Anlässlich des morgigen Weltverbrauchertages veröffentlicht PAN eine neue Studie, in der belegt wird, dass der Schutz von VerbraucherInnen vor den Risiken von Pestizidrückständen in Lebensmitteln prinzipiell immer auch die Umwelt schützt.

Rund 60 Prozent unserer pflanzlichen Lebensmittel enthalten Pestizidrückstände. In einer neuen Studie überprüfte PAN Pestizide, die häufig in Obst, Gemüse und Getreide gefunden werden, auf ihre Umweltgefährlichkeit. Insgesamt wurden 37 oft als Rückstände in Lebensmitteln nachgewiesene Pestizide bewertet. Die Untersuchung ergab im Einzelnen, dass 20 dieser Pestizide als "gefährlich für die Umwelt" klassifiziert sind, 12 nachweislich oder potenziell hormonell wirksam und viele giftig für Vögel und andere Nützlinge sind. Eines der Pestizide schädigt zudem die Ozonschicht.

Carina Weber, Geschäftsführerin von PAN Germany: "Der Weltverbrauchertag kann allen Verbraucherinnen und Verbrauchern ein Anlass sein, aus ganz egoistischen Gründen Umweltschutz zu betreiben. Wer Lebensmittel ohne Pestizidrückstände kauft, schützt sich und seine Angehörigen vor den potenziell gesundheitsschädlichen Wirkungen der Rückstände und betreibt gleichzeitig aktiven Umweltschutz. Öko-Lebensmittel sind fast immer frei von Pestizidrückständen."

Die PAN-Studie "Wir sind Umwelt - Verbraucherschutz ist Umweltschutz " finden Sie im Internet unter http://www.pan-germany. org/download/verbraucherschutz_ist.pdf.


Weitere Informationen:
Susanne Smolka, Tel. 040-3991910-24, E-Mail: susanne.smolka @pan-germany.org

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