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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Deutschland muss seinen Beitrag gegen Dauergifte leisten

03.12.2001, PAN Germany Presse-Information

Anlässlich des "Weltweiten Tages gegen Pestizideinsatz" am 3. Dezember fordert das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) die Ratifizierung der Stockholm Konvention gegen Dauergifte

127 Regierungen haben im Mai 2001 die Stockholm Konvention als internationale, rechtliche Grundlage für die weltweite Beseitigung von langlebigen organischen Schadstoffen (Persistent Organic Pollutants - POPs) angenommen. Die Konvention tritt jedoch erst in Kraft, wenn sie durch 50 Staaten ratifiziert, also rechtlich anerkannt wurde. Bisher geschah dies nur in Kanada und Fiji.

PAN wendet sich in allen Kontinenten an die zuständigen nationalen Stellen, um auf die Ratifizierung zu drängen.

Organische Dauergifte müssen verschwinden

Die schnelle globale Umsetzung der Konvention ist ein dringender Schritt zur Beseitigung dieser gefährlichen, gesundheitsschädlichen Stoffe. Zu den POPs zählen Chemikalien und Gase, unter anderem viele Pestizide, zum Beispiel auch DDT, das in Entwicklungsländern immer noch eingesetzt wird. Aufgrund ihrer geringen biologischen Abbaubarkeit reichern sich diese Schadstoffe in der Umwelt an, werden mit Luft und Wasser in entfernte Erdteile transportiert und gelangen in das Fettgewebe von Menschen und Tieren - auch bei uns. Sie können u.a. Krebs verursachen, den Hormonhaushalt stören und das Immunsystem schädigen.

Der 3. Dezember: Erinnerung an die Pestizid-Katastrophe von 1984
Der 3. Dezember wurde als "Worldwide Day of No Pesticides Use" von PAN Lateinamerika initiiert, um an den verheerenden Unfall in der Pestizidfabrik im indischen Bhopal 1984 zu erinnern. Noch heute leiden Tausende Menschen unter den Folgen der Vergiftungen.

Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.(PAN Germany), Nernstweg 32, 22765 Hamburg, E-Mail: info@pan-germany.org

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