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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Agrarwende auch im Pflanzenschutz!

12.12.2001, PAN Germany Presse-Information

Handel, Verbraucher und Landwirte sind aufgefordert, gemeinsam Verantwortung für die Pestizidreduktion zu übernehmen.
Studie des Pestizid Aktions-Netzwerkes (PAN Germany) benennt kulturspezifische und außerlandwirtschaftliche Ansatzpunkte.

Eine erhebliche Senkung des Pestizidverbrauches war das Ziel des 1993 durch die EU Kommission beschlossenen 5. Umweltaktionsprogramms. Dieses Programm wurde auch in Deutschland nicht umgesetzt, und Rückstände in Lebensmitteln sowie in der Umwelt sind noch immer alltäglich.

In der PAN Germany-Studie "From Law to Field" werden Rückstände in deutschen Lebensmitteln und in der Umwelt dargestellt und bewertet. Für die Beispiele Apfel und Weizen werden konkrete Maßnahmen zur Verringerung des Pestizideinsatzes aufgezeigt.

Die Studien zu Apfel und Weizen zeigen, dass je nach Anbaukultur unterschiedliche Möglichkeiten zur Pestizidreduktion existieren.

So kann zum Beispiel die Wahl von Apfelsorten, die unempfindlicher gegen bestimmte Schaderreger sind, zu einer Reduktion des Pestizideinsatzes führen. Doch reicht es nicht, wenn der Landwirt diese Sorten anbaut. Der Handel muss die Sorten auch anbieten und die Verbraucher müssen die Sorten kennen und bewusst nachfragen.

Im Weizenanbau ist demgegenüber deutlich mehr Handlungsspielraum auf dem landwirtschaftlichen Betrieb vorhanden. Allein die konsequente Anwendung der guten fachlichen Praxis birgt deutliche Reduktionspotentiale.

Die Studie "Law to Field" ist unter Downloads sowie in der Geschäftsstelle des Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.(PAN Germany), Nernstweg 32, 22765 Hamburg, E-Mail: info@pan-germany.org auf Anfrage erhältlich.

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