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Australien: Gentech-Erbsen-Versuch abgebrochen

01.11.2005, Carina Weber

Ein über mehrere Jahre durchgeführter Versuch mit gentechnisch veränderten Erbsen ist in Australien aus Sicherheitsbedenken abgebrochen worden. Die Erbsen hätten bei Feldmäusen eine Lungenkrankheit ausgelöst. Dies berichtete dpa Sydney/Canberry.

Ursache der festgestellten Immunreaktion der Mäuse ist nach den im "Journal of Agricultural and Food Chemistry" (Bd. 53, S. 9023) publizierten Forschungsergebnissen der Vermutung nach ein verändertes Protein. "Die Reaktion der Mäuse auf das Protein könnte etwas widerspiegeln, was auch bei Menschen geschehen würde", sagte der dpa-Meldung zufolge der Vizechef des staatlichen australischen Forschungsinstituts CSIRO, Thomas Higgins.

Nach Angaben von CSIRO wurden die Erbsenpflanzen durch den Einbau eines Bohnen-Gens gentechnisch so verändert, dass sie gegenüber dem Gemeinen Erbsenkäfer (Bruchus pisorum) eine Resistenz aufweisen. Dieser Käfer kann unter bestimmten Bedingungen erhebliche Ernteausfälle verursachen.

Carina Weber

Aus: PAN Germany Pestizid-Brief November/Dezember 2005   

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