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Kolumbianische Behörde fordert Ende der Glyphosat-Sprühungen zur Koka-Bekämpfung

29.04.2015, PAN Germany

Das aktuell in der EU-Neubewertung befindliche Herbizid Glyphosat wird unter anderem auch in durch die USA finanzierten Programmen zur Bekämpfung des Koka-Anbaus in Kolumbien eingesetzt. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation kürzlich Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend einstufte, hat das kolumbianische Gesundheitsministerium reagiert und sich für ein sofortiges Ende der Luftausbringung von Glyphosat zur Koka-Bekämpfung ausgesprochen. Als Begründung verwies das Ministerium auf die rechtliche Anforderung, dass Vorsorge getroffen werden muss, wenn wesentliche Gesundheitsrisiken erkennbar werden. Jetzt muss sich der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos mit der Empfehlung des Ministeriums befassen.

Der Zeitung the guardian zufolge wurden in Kolumbien in den vergangenen zwei Dekaden mehr als 1,6 Millionen Hektar Land mit diesem Unkrautvernichtungsmittel besprüht, um den Anbau von Koka zur Herstellung von Kokain zu verhindern. Zum Teil seien die Sprühmaßnahmen direkt durch amerikanische Auftragnehmer erfolgt.

Quelle: the guardian http://www.theguardian.com/world/2015/apr/28/colombian-authorities-call-for-end-to-glyphosate-aerial-spraying-of-coca-crops

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