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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Glyphosat: Die Wahrheit gehört uns!
Auch wenn sie uns noch einmal für 5 Jahre gestohlen wurde.

Die Wiedergenehmigung von Glyphosat am 27.11.2017 war eine politische Entscheidung. Ebenso wäre das Verbot von Glyphosat eine politische Entscheidung gewesen. Der entscheidende Unterschied ist, dass diese Wiedergenehmigung eben gerade nicht auf wissenschaftlichen Fakten beruht, obwohl die Behördenvertreter versuchen, es uns weiszumachen. Die "wissenschaftliche" Grundlage der Behörden basierte zunächst auf der Verschweigung bzw. dem Ignorieren von Fakten, worauf PAN schon im Dezember 2014 und im April 2015 hingewiesen hat. weiterlesen

Ein harter Schlag: Glyphosat wird für weitere 5 Jahre in der EU genehmigt

Am 27.11.2017 stimmte eine qualifizierte Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten im Berufungsausschuss für den Vorschlag der Kommission, die Genehmigung von Glyphosat um fünf Jahre zu verlängern. Obwohl sich mehr als eine Million europäische Bürger für ein Verbot von Glyphosat aussprachen und das Europäische Parlament empfiehlt die Verwendung des Totalherbizids in der Landwirtschaft schrittweise einzustellen, stimmten 18 Mitgliedstaaten dafür, Glyphosat für weitere fünf Jahre in der EU zu genehmigen. weiterlesen

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Glyphosat verbieten

Seit Jahren engagiert sich PAN Germany in Bezug auf Glyphosat. Aus gutem Grund setzen wir uns deshalb für ein Verbot dieses Pestizidwirkstoffs ein.

Glyphosat ist laut Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation (IARC) "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen". Selbst die Daten der Behördenberichte belegen das, trotz der Ausflüchte der Behörden. Das Herbizid ist das mit Abstand am meisten eingesetzte Pestizid in Deutschland und weltweit. Es ist eine Katastrophe für die biologische Vielfalt. Europaweite Proteste führten 2016 dazu, dass es nur eine 18-monatige Verlängerung der bestehenden und keine erneute Genehmigung gab. Nun gilt es, unsere Stimme erneut hörbar zu machen, um mit dem Ende der bisherigen Glyphosat-Genehmigung am 15. Dezember 2017 das endgültige Verbot des Totalherbizids einzuläuten.

Gemeinsam gegen Glyphosat / Europäische Bürgerinitiative


EBI LogoPAN Germany hat gemeinsam mit anderen Organisationen die Europäische Bürgerinitiative "Stop Glyphosat - Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden" unterstützt. Im Zuge der in diesem Jahr ablaufenden Genehmigung des Totalherbizids wurde die Europäische Kommission dazu aufgerufen, den Mitgliedstaaten ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Genehmigungsverfahren für Pestizide zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen. Bis zum 3. Juli 2017 haben insgesamt 1.320.517 EU-Bürger die Initiative "Stop Glyphosat" unterzeichnet und sich somit ganz deutlich für einen Glyphosat-Ausstieg der EU positioniert. Die EU Kommission ist nun angehalten, sich damit zu befassen und ist verpflichtet, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben.


Glyphosat – Gibt es Alternativen?

Screenshot Im Kontext der Debatten um die Risiken des Totalherbizids Glyphosat und der drohenden Erneuerung der Genehmigung in der EU stellt sich die Frage, ob es wirksame Alternativmethoden zur chemischen Beikrautbekämpfung gibt. Darüber informiert die neue Studie „Alternative methods in weed management to the use of glyphosate and other herbicides“ die von PAN Europe in Zusammenarbeit und Unterstützung der EP-Fraktion Die Grünen/EFA ausgearbeitet wurde.


Ergänzend dazu zeigt die Reportage "A herbicide-free future. Considering solutions across Europe.", unter Beteiligung von PAN Germany, wie ökologische Alternativen zum Herbizideinsatz schon jetzt mit Erfolg von Landwirten, Obst- und Weinbauern in Europa eingesetzt werden.



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Veröffentlichungen zum Thema

Interviews
Presseinformationen
Stellungnahmen
Publikationen (Broschüren/Studien)

Video "Glyphosat - Der Kampf um die Wahrheit"

Glyphosat - Der Kampf um die Wahrheit Abspielen des Videos (mp4-Datei)

Interviews

Glyphosat-Gegner kritisieren Daten-Manipulation.
Beitrag im Deutschlandfunk vom 13.7.2017 mit Dr. Peter Clausing (PAN Germany) zum Thema.

Lässt EU Kommission "wahrscheinlich krebserregendes" Pestizid Glyphosat zu?
Radio Dreyeckland im Gespräch mit Dr. Peter Clausing (PAN Germany) zum Thema

So trickst Monsanto für die Zulassung von Glyphosat
Interview von Maria Lohbeck (Campact) mit Dr. Peter Clausing (PAN Germany) zum Thema

Stellungnahmen

ECHA again fails to address scientific arguments contradicting its glyphosate assessment
Auf den von Dr. Peter Clausing (PAN Germany) verfassten Glyphosat-Bericht hatte die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) am 8. August 2017 mit einer 17-seitigen Erwiderung reagiert. In ihrer Antwort verdreht die ECHA zum Teil die Tatsachen und zum Teil geht sie auf die in dem Glyphosat-Bericht geäußerte Kritik überhaupt nicht ein. Der Autor und die Herausgeber des Glyphosat-Berichts haben daher der ECHA am 21.8.17 geantwortet. Download (englisch)

Autor und Herausgeber der Studie "Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Behörden" antworten der ECHA (englisch), die einräumte, dass der wissenschaftliche Inhalt des Berichts eine "Herausforderung" darstellt. (17.07.2017)
Download

Glyphosat: Behörden geben zu, Tumorraten nicht dokumentiert zu haben
In seiner Stellungnahme vom 11.7.2017 kritisiert Dr. Peter Clausing (PAN Germany Vorstand) die vom Bundesinstitut für Risikobewertung gemachten Aussagen in der BfR-Mitteilung "Glyphosat: EFSA und ECHA antworten Christopher Portier" vom 6.7.2017.
In der genannten Mitteilung behauptet das BfR, die an der Neubewertung von Glyphosat beteiligten europäischen Behörden EFSA und ECHA hätten klargestellt, dass sie „basierend auf den transparenten Bewertungsverfahren“ keine Tumorbefunde übersehen hätten.
EFSA und ECHA mussten jedoch zugeben, dass 7 der 8 von Professor Christopher Portier beschriebenen Tumoreffekte in den Behördenberichten keine Erwähnung fanden.
Download der Stellungnahme

Authorities admit that they failed to report increased tumour rates in glyphosate-exposed animals
english Download

Presseinformationen

Strafanzeige gegen EU-Behörden nach Glyphosat-Zulassung
Absprachen, Einflussnahme und Copy-Paste statt unabhängiger Bewertung

Presse-Information vom 4.12.2017

Plagiatsvorwurf gegen Glyphosat-Bericht des BfR durch Gutachten bestätigt
Sachverständiger erkennt "wissenschaftliches Fehlverhalten" und "bewusste Täuschung"

Presse-Information vom 5.10.2017

Neue Analyse zur Glyphosat-Wiederzulassung: EU-Behörden kehrten Beweise für Krebsbefunde systematisch unter den Tisch
Presse-Information vom 13.07.2017

Glyphosat: Schwere Vorwürfe aufgrund neuer Fakten
Presse-Information vom 29.05.2017

Glyphosate: Severe Concerns Raised by New Facts
Presse-Information (englisch) vom 29.05.2017

Report "Gekaufte Wissenschaft" und ihr Einfluss auf das Zulassungsverfahren von Glyphosat"
Presse-Information vom 23.03.2017

Initiative gegen Ackergift
Europäische Bürgerinitiative zum Verbot von Glyphosat gestartet

Presseinformation vom 08.02.2017

Publikationen

Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Behörden
Die Tricks von Monsanto und der Beitrag der Behörden, um Glyphosat vor einem Verbot zu retten.

07/2017
Titelbild Download der Studie mit deutscher Zusammenfassung

englishDownload der Studie auf Englisch

Titelbild Eine Zusammenfassung der Studie ist in folgenden Sprachen verfügbar:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Schwedisch und Slowenisch

Glyphosat und Krebs: Gekaufte Wissenschaft
Die Tricks von Monsanto und der Beitrag der Behörden, um Glyphosat vor einem Verbot zu retten.

03/2017
Titelbild_ Der Report von GLOBAL 2000 kritisiert den Einfluss der Industrie auf Zulassungsentscheidungen Europäischer und nationaler Behörden. Die Europäische Bürgerinitiative fordert die Reform des Pestizid-Zulassungsverfahrens.
Monsanto und andere Glyphosat-Hersteller scheinen wissenschaftliche Beweise über die gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat in ein anderes Licht gerückt zu haben, um die umstrittene Substanz weiter auf dem Markt zu halten, so ein neuer Bericht, den die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 heute veröffentlicht - mit Unterstützung von Avaaz, BUND, Campact, CEO, GMWatch, Pesticide Action Network (PAN) Europa, PAN Germany und Umweltinstitut München.
Studie "Gekaufte Wissenschaft" mit deutscher Zusammenfassung
englishDie Studie "Buying Science" auf Englisch

Krebsgefahr durch Glyphosat: Der "Weight of Evidence Approach" des BfR

03/2017
In dem in der Fachzeitschrift Umweltmedizin - Hygiene - Arbeitsmedizin (Bd. 22, S. 27-34, 2017, nicht frei verfügbar)) erschienenen Beitrag fordert Peter Clausing die Behörden zum wissenschaftlichen Dialog auf. Das BfR soll die in der Publikation vorgebrachten Argumente entkräften oder seine eigenen Fehler eingestehen.
Die englische Übersetzung des Textes ist frei verfügbar.
englishDownload (pdf-Datei, 435 kb)

Von Kaulquappen und Krebs: Alles über Glyphosat

02/2016
Titelbild_ Eine Übersicht zu PAN Internationals Glyphosat-Monographie
germanDownload (pdf-Datei, 400 kb)

Regulatory agencies (BfR, EFSA) used biased arguments to deny the carcinogenicity of glyphosate

10/2016
Memorandum (engl.) von Dr. Peter Clausing, PAN Germany, als Zeuge beim Monsanto Tribunal, Den Haag, 15./16. Oktober 2016
germanDownload (pdf-Datei, 391 kb)

PAN Internationals Glyphosat-Monographie

10/2016
cover Glyphosate Monograph PAN International Dokumentation der negativen Auswirkungen des Unkrautvernichters Glyphosat und Glyphosat-haltiger Pestizidprodukten wie Roundup auf die Gesundheit des Menschen und auf die Umwelt.

englishDownload (pdf-Datei, 2,7 MB)

Siehe hierzu auch die englischsprachige PAN International Presseinformation vom 11.10.2016


PAN Germany: Comments on ECHA's CLH-Report regarding Genotoxicity

08/2016
englishDownload (pdf-Datei, 297 kb)

PAN Germany: Comments on ECHA's CLH-Report regarding Carcinogenicity

08/2016
englishDownload (pdf-Datei, 386 kb)

Considerations on the statistical methods used to assess carcinogenicity studies of pesticides with emphasis on glyphosate

05/2016
englishDownload (pdf-Datei, 288 kb)

PAN Germany's Analyse der fünf Krebsstudien an Mäusen im Rahmen des Wiedergenehmigungsverfahrens von Glyphosat

02/2016

germanDownload (pdf-Datei, 690 kb)

Repeating wrong statements does not make them more correct - A comment on the answer of EFSA's Chief Executive, Bernhard Url, to the open letter of Prof. Christopher Portier

01/2016
englishDownload (pdf-Datei, 471 kb)

The EFSA Conclusion on the Peer Review of the Glyphosate Risk Assessment - A Reality Check

Studie, 12/2015
englishDownload (pdf-Datei, 412 kb)

The 31 August 2015 Addendum to the Renewal Assessment Report on Glyphosate - A critical analysis

Studie, 11/2015
englishDownload (pdf-Datei, 721 kb)

The Glyphosate Renewal Assessment Report - An Analysis of Gaps and Deficiencies

Cover Glyphosat Studie Studie, 09/2015
Englisch mit einer deutschen Zusammenfassung.

englishDownload (korrigierte Version, pdf-Datei, 696 kb)

Roundup & Co – Unterschätzte Gefahren

12/2014
Titelbild Broschüre Roundup & Co - Unterschätzte Gefahren Die Publikation "Roundup & Co – Unterschätzte Gefahren" beschreibt Mängel der Bewertung, Zulassung, Anwendung und Überwachung des Herbizids Glyphosat und glyphosathaltiger Produkte. Die Publikation begründet, warum die Glyphosat-Verwendung unsere Lebensgrundlagen gefährdet und erklärt, warum Glyphosat innerhalb des Systems der chemischen Unkrautkontrolle derzeit nicht substituierbar ist. Zudem werden Zweifel an der von deutschen Behörden angenommenen gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Glyphosat geäußert und Hinweise auf humantoxische Wirkungen von Glyphosat und glyphosathaltigen Pestiziden gegeben.
Die Broschüre kann bei PAN Germany, Nernstweg 32, 22765 Hamburg für 8,– € zzgl. anteilige Versandkosten bestellt werden.
germanDownload (pdf-Datei, 2 Mb)

Weitere Publikationen, Meldungen und Informationen

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