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PAN Germany Projekt - Biodiversität versus Pestizide

Pestizide gefährden Bienen

Bienen sichern Erträge und fördern die Biodiversität


Honigbiene Bienen bestäuben Pflanzen und tragen so erheblich zum Ernteerfolg in der Landwirtschaft bei. Sie übernehmen wichtige ökosystemare Funktionen, denn ohne die Bestäubungsleistung der Bienen fehlten anderen Tierarten ein Teil ihrer Nahrungs- und Lebensgrundlage. Rund ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion und wahrscheinlich zwei Drittel der wichtigsten Nahrungspflanzen sind von Bestäuber-Insekten,und dabei insbesondere von Bienen, abhängig. Der Vielzahl der verschiedenen Arten, wie Wildbienen, Hummeln, Honigbeinen und andere bestäubende Insekten, kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Doch werden sie durch den Einsatz von Pestiziden geschwächt, vergiftet und getötet.


Wie schützt man die Pflanze, ohne dass Bienen sterben?


Titelbild Vortrag Ein erfolgreicher Schutz der Bienen setzt voraus, dass alle Einflussfaktoren auf die Bienen erkannt werden und die jeweilige verantwortliche Gruppe im Sinne eines verbesserten Schutzes von Bienen handelt. In dem Vortag "Wie schützt man die Pflanzen ohne dasss die Bienen sterben?" werden die Einflussfaktoren skizziert und es werden Anforderungen für einen besseren Schutz der Bienen und anderer Bestäuber formuliert. Denn Verbesserungspotential besteht auf der Ebene der Pestizid-Zulassung, der Agrarpolitik, der praktischen Landwirtschaft sowie der Imkerei und auch Verbracher können zu einem bessern Schutz von Bienen beitragen.

Download des Vortags (pdf-file, 328 kb)

2009: Weiter bienengefährliche Pestizide auf Deutschen Äckern


Am 18.2.2009 erteilte das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am für das Pestizidprodukt "Force 1.5 G" eine Ausnahmegenehmigung. Diese Ausnahme macht es möglich, dass das Pestizid für eine begrenzte Zeit auf Deutsche Äcker ausgebracht werden darf. Force 1.5 G, ein Pestizid aus der Gruppe der Pyrethroide, enthält den Wirkstoff Tefluthin. Tefluthin wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der zweithöchsten Stufe auf der Giftigkeitsskala zugeordnet (WHO Ib). Zudem ist es bienengefährlich. Die Genehmigung wurde ausschließlich zur Bekämpfung des Westlichen Maiswurzelbohrers erteilt und darf nicht zur Kontrolle anderer Maisschädlinge eingesetzt werden. Anstatt mit für die Umwelt und den Menschen vollkommen unbedenklichen pflanzenbaulichen Maßnahmen einer Schädigung der Maisbestände vorzubeugen, wird am Anbau von Mais in Monokultur festgehalten und Pflanzenkrankheiten und Schädlinge mit chemischen Mitteln bekämpft.

Mehr zum Thema Vorsorgender Pflanzenschutz beim Maisanbau

Mehr zum Thema Chlothianidin verursacht Massensterben von Bienen

Mehr zum Thema Bienentod durch Pestizide - nicht nur ein Deutsches Problem


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Weitere Informationen rund um das Thema Bienensterben:


Pestizide verursachen Tod von Millionen Bienen
BUND, PAN und Berufsimker fordern Verbot Bienen tötender Pestizide
Hintergrundinformationen Download (202 kb)

PAN, BUND und DBIB Presse-Information 17.07.2008

Detaillierte Informationen rund um das Thema Bienensterben, Clothianidin und Bayer hat die Coordination gegen Bayer Gefahren (CBG) zusammengestellt (externer Link): http://www.cbgnetwork.de/2556.html

Hintergrundinformationen zu Neonicotinoiden der CBG (externer Link) http://www.cbgnetwork.de/2561.html

Presseinformationen des Deutscher Berufs und Erwerbs Imker Bund e.V.. Vertreibung der Imker - als Lösung zum Bienensterben (externer Link) http://neu.berufsimker.de/files/Presse-Info.pdf

Bienenforscher Jürgen Tautz über die Probleme der Bienen und ihre Folgen (externer Link) http://www.wissenschaft-online.de/artikel/958641

Landesverband Badischer Imker (externer Link) http://www.badische-imker.de/03c19899880e41701/2225119a960ca0301/index.php

Bienensterben als Katastrophe für Pflanzenzucht. Ein Drittel der Pflanzen durch Insekten bestäubt http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=18123


Bildnachweis:

pixelio.de, I. Probst

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