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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Report "Gekaufte Wissenschaft" und ihr Einfluss auf das Zulassungsverfahren von Glyphosat

Titelbild_ Ein heute veröffentlichter Report von GLOBAL 2000 kritisiert den Einfluss der Industrie auf Zulassungsentscheidungen Europäischer und nationaler Behörden. Die Europäische Bürgerinitiative fordert die Reform des Pestizid-Zulassungsverfahrens.
Monsanto und andere Glyphosat-Hersteller scheinen wissenschaftliche Beweise über die gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat in ein anderes Licht gerückt zu haben, um die umstrittene Substanz weiter auf dem Markt zu halten, so ein neuer Bericht, den die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 heute veröffentlicht - mit Unterstützung von Avaaz, BUND, Campact, CEO, GMWatch, Pesticide Action Network (PAN) Europa, PAN Germany und Umweltinstitut München.
Presse-Information vom 23.03.2017
Interview von Maria Lohbeck (Campact) mit Dr. Peter Clausing (PAN Germany) zum Thema

Persilschein für Glyphosat - eine fatale Entscheidung der ECHA

Glyphosat Am 15.3. gab die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) ihr Urteil über das Pflanzengift Glyphosat bekannt: Ein kompletter Freispruch bezüglich Krebsgefahr, möglicher Schädigung des Erbguts und Reproduktionstoxizität.

Auf einer Pressekonferenz erläuterten die Vertreter der ECHA, dass es "nicht genügend Beweise" für eine Krebswirkung gegeben hätte. Es wurde eingeräumt, dass es in den Studien Anzeichen von Krebs gäbe, die jedoch nur "leicht" über den Hintergrunddaten liegen würden. mehr dazu

Krebsgefahr durch Glyphosat: Der "Weight of Evidence Approach" des BfR

In dem in der Fachzeitschrift Umweltmedizin - Hygiene - Arbeitsmedizin (Bd. 22, S. 27-34, 2017, nicht frei verfügbar) erschienenen Beitrag fordert Peter Clausing die Behörden zum wissenschaftlichen Dialog auf. Das BfR soll die in der Publikation vorgebrachten Argumente entkräften oder seine eigenen Fehler eingestehen.
Die englische Übersetzung des Textes (pdf-Datei) ist frei verfügbar.

Gefährliches Bayer-Pestizid: Deutsche Behörde kontrolliert Export von Pestiziden nicht ausreichend

Berlin, 13. März 2017 - Bei Export-Kontrollen von Pestiziden endet die Pflicht deutscher Behörden an den eigenen Landesgrenzen. Darauf beharrt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. In einer Ordnungswidrigkeitsanzeige im Oktober 2016 hatte das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) die Kammer aufgefordert, die Geschäftspraktiken der Bayer AG zu untersuchen. Der Pflanzenschutzdienst sollte prüfen, ob Bayer beim Vertrieb des giftigen Pflanzenschutzmittels Nativo 75 WG gegen gute Handelspraktiken verstößt. In Europa verkauft der Bayer-Konzern Nativo mit der Warnung: "Kann möglicherweise das ungeborene Leben schädigen". Auf den in Indien erhältlichen Produkten der Tochterfirma Bayer CropScience Ltd. fehlt diese Warnung. mehr dazu

PAN International begrüßt den Bericht über negative Auswirkungen von Pestiziden auf das Recht auf Nahrung der UN - Sonderberichterstatterin Hilal

Das Internationale Pesticide Action Network (PAN) begrüßt die heutige Veröffentlichung des Berichts über die Verwendung von Pestiziden in der Landwirtschaft durch die UN - Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung. Die Sonderberichterstatterin Professorin Hilal präsentiert heute den Bericht auf der 34. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats (UNHRC). Hilal verweist auf die negativen Auswirkungen des Pestizideinsatzes auf Menschen, Umwelt und Menschenrechte und das Versagen, die Pestizidindustrie hierfür verantwortlich zu machen und fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, einen verpflichtenden Vertrag zur Regulierung hochgefährlicher Pestizide zu entwickeln.
PAN International Presse-Information vom 07.03.2017 (Englisch)
Mehr über hochgefährliche Pestizide und den Aufruf für ein schrittweises Verbot von hochgefährlichen Pestiziden

Hormonschädliche Substanzen – Appell an die Bundesregierung zur Wahrung des Vorsorgeprinzips

Titelbild_Offener Brief Im Vorfeld der voraussichtlich entscheidenden Ausschusssitzung am 28. Februar 2017 appelliert eine Allianz aus sieben deutschen Organisationen der Zivilgesellschaft an Bundesumweltministerin Hendricks, Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und an den Bundesgesundheitsminister Gröhe sich doch noch für die in der Pestizid- und Biozidverordnung klar ausformulierten hohen Schutzstandards für Mensch und Umwelt gegenüber ALLEN hormonschädlichen Substanzen zu entscheiden und die Kommissionsvorschläge nicht zu unterstützen.
Download des Briefs
Ein gleich lautendes Schreiben wurde an die Bundesminister Gröhe (BMG) und Schmidt (BMEL) verschickt.

Initiative gegen Ackergift

Am 8. Februar 2017 startete die Europäische Bürgerinitiative zum Verbot von Glyphosat

EBI Logo Berlin, 08.02.2017. Organisationen aus 13 EU-Ländern starteten am 8. februar eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) zum Verbot des Pestizids Glyphosat. Bis Ende Juni wollen sie mehr als eine Million Unterschriften sammeln. Danach entscheiden EU-Kommission und Mitgliedstaaten über die erneute Zulassung des Pestizids. In Deutschland wird die Initiative vom Bund für Umwelt und Naturschutz BUND, der Bürgerbewegung Campact, dem Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany), dem Umweltinstitut München und WeMove.EU getragen. Parallel laufen Proteste gegen Glyphosat in Rom, Paris, Barcelona, Madrid und Wien.

Presseinformation vom 08.02.2017
Weitere Informationen

Artensterben im Agrarland und auf unseren Äckern

Logo Pestizid-Brief
Die biologische Vielfalt nimmt in den agrarisch geprägten Landschaften dramatisch ab, obwohl sich Deutschland völkerrechtlich verbindlich zum Schutz der Biodiversität verpflichtet hat. Bisherige Maßnahmen haben den Rückgang der Pflanzen- und Tierwelt im Agrarraum nicht umgekehrt, er wurde nicht gestoppt, nicht gebremst, sondern hat sich sogar noch beschleunigt. Die Frage stellt sich, ob es überhaupt noch eine Chance auf Rettung der Vielfalt gibt. Mehr dazu im Pestizid-Brief 1-2017

Weitere Pestizid-Brief Artikel

Antifoulinganstriche mit Cybutryn verboten - Was Bootsbesitzer jetzt beachten müssen

Ab heute, dem 1. Februar 2017 gilt das EU-weite Verbot für das stark umweltgefährliche Cybutryn. Der Biozid-Wirkstoff wurde bislang als Bewuchsschutz an Schiffsrümpfen, auch im Sportbootbereich, eingesetzt. Die Umweltschutzorganisation Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) begrüßt das Verbot durch die EU-Kommission und appeliert an Bootsbesitzer cybutrynbehandelte Boote jetzt umzurüsten.
Presseinformation vom 01.02.2017

NGOs fordern Strategie gegen die Arzneimittel-Belastung von Gewässern

In einem gemeinsamen Brief fordern 14 europäische NGOs, darunter PAN Germany, die EU Kommission auf, unverzüglich aktiv zu werden und Antwort darauf zu geben, warum die EU Kommission mit der Veröffentlichung einer Strategie gegen die Belastung von Gewässern mit Pharmazeutika 16 Monate im Verzug ist.
Tierarzneimittel tragen zur Gewässerbelastung im ländlichen Raum bei. Längst lassen sich weltweit Rückstände von Arzneimitteln in Gewässern nachweisen.
Presse-Information vom 19.01.2017 (Englisch)
Mehr dazu im PAN Germany-BLOG

Bedrohliche Kapitalkonzentration im Agrobusiness

Mit wachsender Marktmacht beeinflussen die Agrochemie- und Saatgutkonzerne auch zunehmend unser Zusammenleben. Die von diesen Konzernen verursachten Kosten für Gesundheit und Umwelt werden der Gesellschaft insgesamt aufgebürdet.
Download des in der Zeitschrift Lunapark21 erschienenen Beitrags

Never-ending Story – EDC-Kriterien stoßen weiter auf Kritik

mehr dazu im PAN Germany Blog
Download (pdf-Datei, 143 kb) der gemeinsamen Stellungnahme zur dritten Verhandlungsrunde über die Vorschläge der EU Kommission zur Identifizierung hormonschädlicher Substanzen (EDCs) von PAN Germany, Umweltinstitut München, SumOfUs, WECF, HEJSupport, BUND und CBG

PAN International veröffentlicht überarbeitete Liste hochgefährlicher Pestizide (HHPs)

Heute veröffentlicht das Internationale Pestizid Aktions-Netzwerk die überarbeitete Liste hochgefährlicher Pestizide. Sie listet 297 Wirkstoffe auf, die für die menschliche Gesundheit, für Tiere und für die Umwelt besonders gefährlich sind. Hierzu zählen Pestizide, die beispielsweise als krebserregend, fortpflanzungsschädigend, erbgutverändernd, ozonschädlich oder hoch bienengefährlich eingestuft sind.
PAN International - unterstützt durch mehr als 500 Organisationen weltweit - ruft Regierungen und die Privatwirtschaft dazu auf, konkrete Schritte für ein schrittweises Verbot hochgefährlicher Pestizide und deren Substitution durch ökosystem-basierte Alternativen einzuleiten.
PAN International Presse-Information vom 19.12.2016 (Englisch)
Mehr über PAN International und den Aufruf für ein schrittweises Verbot von hochgefährlichen Pestiziden

Hormongifte auf deutschen Tellern

Hormongifte im Essene Verbraucherinnen und Verbraucher sind seit Jahren hormonschädlichen Pestizidrückständen in nicht zu vernachlässigbaren Mengen ausgesetzt. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung der behördlichen Lebensmittelüberwachungs-Daten von 2011 - 2014 durch das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany). Die Umweltorganisation plädiert für einen besseren Schutz der Bevölkerung vor Hormongiften und fordert deshalb ein klares Veto der Bundesregierung gegen die aktuellen Bestrebungen der EU-Kommission, die rechtlichen Schutz-Standards wieder abzuschwächen.
PAN Germany Presseinformation vom 16.12.2016

Weitere Meldungen, Informationen und Publikationen zu hormonell wirksamen Chemikalien finden Sie in unserer Info-Datenbank

Stoppt hormonschädliche Chemikalien – Nichtregierungsorganisationen übergeben Umweltministerin Hendricks 100.000 Unterschriften

PetitionsübergabeMehr als 100.000 Menschen fordern von der Politik mehr Schutz vor hormonschädlichen Chemikalien. Eine Allianz deutscher Nichtregierungsorganisationen übergab heute in Berlin Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die rund 100.000 Unterschriften der gemeinsamen Online- Petition „Gesundheit geht vor - Hormongifte stoppen“1. Gefordert wird ein starkes Engagement Deutschlands für hohe Schutzstandards für Mensch und Umwelt gegenüber den Gefahren hormonschädlicher Stoffe und eine klare Haltung gegen die ungenügenden Vorschläge der EU-Kommission diese Stoffe zu regulieren.
Download der gemeinsamen Pressemitteilung von WECF, PAN Germany, BUND, Umweltinstitut München, SumOfUs und HEJSupport und der Koordination gegen Bayer-Gefahren vom 30.11.2016

Anzeige gegen den Bayer-Konzern wegen fehlender Warnhinweise auf Pestizid-Etiketten

PAN Germany unterstützt zusammen mit anderen Organisationen die Anzeige des in Berlin ansässigen European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) gegen die Bayer CropScience AG und die Bayer AG wegen fehlender Warnhinweise für Schwangere auf dem Etikett seines Produkts Nativo 75 WG. Nach Auffassung der an der Ordnungswidrigkeitsanzeige beteiligten Organisationen wendet der Bayer-Konzern doppelte Standards an. Während das Pestizid in Europa mit diesem Warnhinweis vertrieben wird, fehlt diese wichtige Warnung auf den in Indien vermarkteten Behältern.
Lesen sie hierzu den vollen Wortlaut der Presseinformation und die ausführliche Fallbeschreibung.
Darüber hinaus hat das ECCHR ein Policy Paper (auf Englisch) zu doppelten Standards veröffentlicht.

Und nächstes Jahr dann "unten ohne" - Bootfahren ohne Gift

Jetzt, am Ende der Sportbootsaison, treffen viele Bootseigner eine wichtige Entscheidung. Sollen sie die Winterpause dafür nutzen, die giftigen Antifoulinganstriche an ihren Booten aufzufrischen oder sollen sie auf umweltfreundliche Verfahren umstellen? Aus Sicht des Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) sind es noch immer zu wenige Bootseigentümer, die sich die Frage nach umweltverträglichen Methoden zum Schutz vor lästigen Ablagerungen am Bootsrumpf stellen und auf Alternativverfahren umsteigen.
Presseinformation vom 06.10.2016

Glyphosat: Kommt ein Fanal aus Europa?

Zwei Dinge kommen in den Sinn, wenn in diesen Tagen Glyphosat erwähnt wird. Erstens sind es die Tragödien, die sich in den Sojawüsten Südamerikas abspielen. Zweitens ist es die öffentliche Auseinandersetzung um die weitere Genehmigung dieses Pflanzengifts in der Europäischen Union. Ein Glyphosat-Verbot in der EU wäre ein wichtiges Signal für die geplagte Landbevölkerung Südamerikas.
Download des Artikels von Dr. Peter Clausing aus ila 398, September 2016

NGOs warnen vor den steigende Gefahren durch den Einsatz von Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung.

Offener Brief In einem Offenen Brief appellieren VertreterInnen der Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V. (CBG), Ärzte gegen Massentierhaltung, das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), Health and Environment Justice Support e.V. (HEJSupport), Germanwatch e.V. und Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V. an Bundeslandwirtschaftminister Schmidt, Maßnahmen gegen die steigende Verwendung von Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung zu ergreifen.
Download des Offenen Briefs (pdf-Datei, 250 kb)

TTIP – Die Europäische Kommission überschreitet rote Linien sagen über 65 NGOs

TTIP Open Letter Über 65 Zivilgesellschaftliche Organisationen warnen in einem offenen Brief an EU Parlamentspräsidenten Martin Schulz davor, dass die EU Kommission gegen die Parlaments-Resolution zum Transatlantischen Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) von 2015 verstößt. Die unterzeichnenden Organisationen kritisieren, dass mit dem Vorschlag der Kommission zum Freihandelsabkommen "rote Linien" des Parlaments überschritten werden. Sie sehen durch den Vorschlag die öffentliche Gesundheit, die Umwelt und die Demokratie gefährdet. mehr dazu

Die Glyphosat-Kampagne

Ohne die Bewertung von Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" durch die in Lyon ansässige Krebsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2015, hätte die Glyphosat-Kampagne in dem Ausmaß, das wir in den letzten 12 Monaten erlebt haben, gar nicht stattgefunden. Umgekehrt wäre aber die IARC-Monographie, wenn sie nicht den großen zivilgesellschaftlichen Resonanzboden gehabt hätte, im Archiv der Krebsagentur verschwunden, ohne dass ihr die Beachtung geschenkt worden wäre, die ihr verdientermaßen zu Teil wurde.
Der in der Zeitschrift Lunapark21 erschienene Beitrag blickt nach ihrem vorläufigen Abschluss auf die Glyphosat-Kampagne zurück und blickt kurz auf das, was uns zum Ende des Jahres 2017 erwartet. Download des Artikels

Was sind hochgefährliche Pestizide?

Titelbild Was sind hochgefährliche Pestizide Auf internationaler Ebene wurde vor zehn Jahren zum ersten Mal offiziell über ein schrittweises Verbot hochgefährlicher Pestizide nachgedacht, doch zunächst ohne diese klar zu definieren. PAN setzt sich - unterstützt von mehr als 500 Organisationen aus über 100 Ländern - für ein Verbot hochgefährlicher Pestizide ein und hat als erste Organisation einen Kriterienkatalog verfasst und aktualisiert und darauf aufbauend die PAN-Liste hochgefährlicher Pestizide erstellt. Für alle, die am Thema interessiert sind, aber bislang nicht die Zeit hatten, sich näher damit zu befassen, haben wir einen schnellen Einstieg ins Thema "hochgefährliche Pestizide" verfasst (1 Seite).
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Keine Abkehr von der Pestizid-Abhängigkeit
Traurige Halbzeitbilanz des Pestizid-Aktionsplans der Bundesregierung

Potsdam/Berlin/Hamburg: Als "Papiertiger" bezeichnet eine Allianz aus Umwelt-, Imker- und Verbraucherverbänden den Entwurf des "Nationalen Aktionsplans zum Nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln" (NAP) der Bundesregierung. Das Pestizidreduktionsprogramm wird heute und am morgigen Donnerstag in Potsdam auf Einladung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) mit Vertretern der agrochemischen Industrie, des Bauernverbandes, von Bundesbehörden, Bundesländern, Anbauverbänden und mit anderen Akteuren beraten.
Presseinformation vom 15.06.2016

Klimasmarte Landwirtschaft – nein danke!

Titelbild NGO Positionspapier Für eine sozial-ökologische Agrarwende statt gefährlicher Scheinlösungen

Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen sind die Ursache einer beispiellosen Klimaerhitzung auf der Erde. In Folge des Klimawandels nehmen die Risiken für Wasserversorgung, Bodennutzung und Ernährungssicherheit immer weiter zu – vor allem an den Brennpunkten des Hungers, wie etwa Subsahara-Afrika und Südasien. Sehr bedrohlich sind ebenso die Entwaldung, der Verlust der biologischen Vielfalt, der Einsatz hochgiftiger Chemikalien, das Austrocknen der Grundwasservorkommen und die Zerstörung der Böden, um nur einige Herausforderungen zu nennen. 20 Organisationen aus Deutschland, darunter PAN Germany, machen deutlich: Die vielfach propagierte "Klimasmarte Landwirtschaft" löst das Problem nicht.
Download des NGO Positionspapiers (pdf-Datei, 507 kb)

Häufig gestellte Fragen zum Thema Tierarzneimittel und Antibiotika-Resistenz-Risiken

Cover FAQs_Tierarzneimittel Arzneimittel sind eine wichtige Errungenschaft. Kranke Tiere müssen behandelt werden. Doch in der Umwelt können Arzneimittel zum Umwelt- und Gesundheitsproblem werden. Das 8-seitige Informationsblatt gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Böden, Gewässern und Nützlingen durch Tierarzneimittel, die mit der Gülle auf die Felder gelangen. Ein besonderes Augenmerk legt das Infoblatt auf die zunehmende Belastung von Gewässern und die Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen.
2. aktualisierte Auflage
Download (pdf-Datei, 554 kb)

Biozidhaltige Antifouling-Produkte für Sportboote:
Vermarktungspflichten und Verbraucherrechte

Cover Factsheet Biozidhaltige Antifoulings Verbraucher haben das Recht, auf den ersten Blick erkennen zu können, ob ein Bewuchsschutz für Boote umweltschädliche Biozide enthält oder nicht. Das Informationsblatt fasst die wichtigsten rechtlichen Regelungen für Werbung und Kennzeichnung zusammen und empfiehlt Sachkunderegeln für Verkauf und Verwendung sowie mehr Förderung und Einsatz biozidfreier Alternativen.
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Erfolgreiche PAN Beschwerde: Aldi-Nord verharmlost Insektengift

Screenshot ALDI Nord UPDATE: Auf unseren Blog-Beitrag im April 2015 "Aldi schlägt zu: Literweise Insektengift vom Grabbeltisch " folgten zahlreiche Kommentare von Leserinnen und Lesern, die sich zu Recht über die Praktiken von Aldi-Nord aufregten. PAN kritisierte damals, dass der Discounter 2,5-Liter Kanister mit Insektengift ohne sachkundige Beratung und mit verharmlosenden Werbeaussagen verkaufte.
PAN legte bei den zuständigen Fachbehörden Beschwerde ein. Ausserdem startete die Hamburger Organisation Rettet den Regenwald e.V. gemeinsam mit PAN eine Petition gegen den weiteren Verkauf von Insektiziden bei Aldi. Die Reaktion war beeindruckend – insgesamt 79.486 Teilnehmer unterstützten diese Forderung und sendeten damit ein deutliches Signal an Aldi und auch an andere Discounter: Insektengifte vom Grabbeltisch – das geht nicht!
Mittlerweile ist es offiziell: Die zuständige Bezirksdirektion Düsseldorf hat die Berschwerde von PAN Germany bestätigt und Aldi-Nord wegen der verharmlosenden und somit rechtswidrigen Internetwerbung für das Insektengift angemahnt.
mehr dazu

Für eine nachhaltige Wissenschafts- und Forschungspolitik

Cover Zivilgesellschaftliche Forderungen Wissenschaftspolitik Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen zu dem auch PAN Germany gehört hat erstmals einen Forderungskatalog für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Wissenschafts- und Forschungspolitik in Deutschland vorgelegt. Ein Zehn-Punkte-Katalog und die dazugehörigen Maßnahmen wurden von Verbänden des Natur- und Umweltschutzes, der Entwicklungszusammenarbeit, aus dem kirchlichen Umfeld und aus der Studierendenschaft gemeinsam entwickelt.
Download des Forderungskatalogs (pdf-file, 917 kb)






Fotorechte:
Petitionsübergabe: © dieprojektoren.de/Jörg Farys
Bootsmaler: © Fotolia_Schlierner
















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Gemeinsam gegen Hormongifte!

Spendenaufruf

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Pestizid-Aktionswoche - Machen Sie mit vom 20.bis 30. März 2016

Logo Pestizid-Aktionswoche Vom 20-30. März 2017 läuft wieder die „Woche ohne Pestizide“. 1000 Veranstaltungen weltweit setzen sich in dieser Zeit mit für eine Förderung von Alternativen zum Pestizideeinsatz ein und informieren in 16 Ländern über die Auswirkungen von Pestiziden auf Gesundheit und Umwelt.
Mehr dazu unter: http://www.pestizid-aktionswoche.org/
Kartenübersicht zu den Veranstaltungen weltweit: http://www.semaine-sans-pesticides.fr/carte-des-evenements/

Pestizid-Vergiftungen stoppen!

Cover Stop Pesticide PoisoningsEine dritte aktualisierte und erweiterte Ausgabe der PAN Germany Broschüre "Stop Pesticide Poisonings! A time travel through international pesticide policies" ist jetzt verfügbar (nur in englischer Sprache).
Noch immer erleiden Menschen, Tiere und die Natur erhebliche Schäden durch hochgefährliche Pestizide, weil zu lange an dem Konzept der vermeintlich "sicheren Anwendung" hochgefährlicher Pestizide festgehalten wurde. Die Broschüre nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch drei Dekaden internationaler Pestizidpolitik und macht deutlich: Zur Vermeidung von Pestizid-Vergiftungen gilt es die, schrittweise Beendigung der Nutzung und das Verbot hochgefährlicher Pestizide und deren Ersatz durch agrarökologische, nicht-chemischer Maßnahmen umzusetzen.
english Download (pdf-file, 745 kb)

Tierarzneimittel-Belastungen: mehr Transparenz - besserer Umweltschutz

Cover Tierarzneimittel Hintergrundpapier Vor dem Hintergrund der Belastung von Luft, Böden und Gewässern mit Tierarzneimitteln und der laufenden Überarbeitung des europäischen Tierarzneimittelrechts fokussiert das Hintergrundpapier auf folgende Themen und bezieht Position: Einführung eines Wirkstoff-Monographie-Systems zur Dokumentation umweltrelevanter Daten, Einführung eines Umwelt-Monitorings für Tierarzneimittel-Wirkstoffe und Überarbeitung des Pharmakovigilanz-System zur Überwachung der Umweltwirkung von Tierarzneimitteln.
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Neues PAN-Faltblatt: "Ihr Manöver für Umwelt und Gesundheit: Alternativen zu Biozid-Antifoulings"

Faltblatt Antifouling-Alternativen Bald beginnt die neue Sportbootsaison. Viele Eigner und Vereine starten jetzt damit, ihre Boote klar zu machen. Dazu gehört auch der Bewuchsschutz am Rumpf. Das neue Faltblatt gibt Anregungen für umweltschonende Verfahren statt des Einsatzes umweltgefährlicher biozidhaltiger Antifouling-Beschichtungen.
Download (pdf-Datei, 315 kb)
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EDC-Free Europe ist ein Zusammenschluss von über 50 Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter PAN Germany und PAN Europe, die sich für schnellere und strengere Schutzmaßnahmen gegen hormonell wirksame Chemikalien (endocrine disrupting chemicals, EDCs) einsetzen. Der neue Nachrichten-Service informiert Sie über aktuelle Entwicklungen zum Thema EDCs.
Anmeldung zum EDC Free Nachrichten-Service (externer Link)

Biozidbehandelte Waren: Nutzen Sie Ihr Verbraucherrecht

PAN unterstützt Sie mit einem Musterbrief (Word-97-2003-Datei), unterstützen Sie uns und melden uns Mängel bei der Deklaration biozidbehandelter Waren.
Mehr dazu

Pestizid-Abdrift melden

Pestizid-Abdrift melden Von Pestizid-Abdrift kann jeder betroffen sein. PAN möchte zu einer besseren Dokumentation von Abdrift-Fällen beitragen.
Betroffene Menschen können über ihre Belästigungen und Schädigungen durch Pestizid-Abdrift PAN berichten. Nutzen Sie bitte dazu den "PAN Meldebogen Pestizid-Abdrift"
Häufig gestellte Fragen zu Pestizid-Abdrift

Supermarkt-Initiative

Header Website supermarktmacht.de Angesichts der besorgniserregenden Konzentration im (Lebensmittel-)Einzelhandel gehört das Thema Einkaufsmacht auf die politische Tagesordnung. Der Missbrauch der Einkaufsmacht muss unterbunden werden. Unfaire Einkaufspraktiken führen zu hohen ökologischen Folgekosten und sozialen Missständen. Mehr dazu auf www.supermarktmacht.de

















































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