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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Aldi schlägt zu: Literweise Insektengift vom Grabbeltisch

Screenshot ALDI Nord In dieser 17. Kalenderwoche verkauft Aldi-Nord Insektengifte in 2,5 Literbehältern, mit Wirkstoffen, die umweltgefährlich und neurotoxisch sind. Als Pestizide sind die Wirkstoffe nicht mehr zugelassen – nun werden sie, begleitet durch verharmlosende und irreführender Werbung als „Biozid“ unters Volk gebracht. PAN Germany hat Beschwerde gegen die Werbung und den Verkauf des Mittels bei den zuständigen Überwachungsbehörden eingereicht.
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Löst Glyphosat Krebs aus? - Wichtige Lücke in Risikobewertung deutscher Behörde

Eine aktuelle Recherche des Pestizid Aktions-Netzwerks (PAN Germany) deckt eine wichtige Lücke bei der Risikobewertung von Glyphosat durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf. Demnach gibt es derzeit mindestens zehn Studien, die zeigen, dass Glyphosat in Zellen sogenannten "oxidativen Stress" auslöst, der auch zur Krebsentstehung führen kann. Diesen Wirkungsmechanismus hat das BfR jedoch außer Acht gelassen. Dieses Versäumnis könnte ein Grund dafür sein, dass das BfR, anders als ein internationales Gremium der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zu dem Schluss kommt, dass Glyphosat nicht krebserregend ist.
Presseinformation vom 15.04.2015

Offener Brief
Glyphosat & Malathion: Forderung nach Berücksichtigung der Erkenntnisse der Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC im laufenden Neubewertungsverfahren

1. Seite offener Brief Mit einem gemeinsamen offenen Brief an den europäischen Kommissar für Gesundheit- und Verbraucherpolitik Herrn Vytenis Andriukaitis fordern 6 europäische Nichtregierungsorganisationen - darunter PAN Germany - die Europäische Kommission auf, die jüngst veröffentlichten Erkenntnisse der Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO zu berücksichtigen, die Glyphosat und Malathion als möglicherweise krebserregend für den Menschen eingestuft hat. Die NGOs fordern, dass diese Erkenntnisse einen unmittelbaren Einfluss auf das laufende Verfahren der Neu-Bewertung der aktiven Substanzen haben muss.
Download des offenen Briefs (englischsprachig)

Monsanto's flagship pesticide linked to cancer and antibiotic resistance

PAN International calls for strong global response
The International Agency for Research and Cancer (IARC) of the World Health Organization (WHO) recently designated glyphosate as "probably carcinogenic to humans".
The IARC concluded that there is sufficient evidence of carcinogenicity in experimental animals. The decision was made after 17 scientists met on March 20 at the IARC to assess the carcinogenicity of the herbicide glyphosate and 4 organophosphate pesticides.
PAN International Press Release dated April 2nd, 2015

Nutztierhaltung in Deutschland: Gutachten bestätigt Defizite im Bereich Tierschutz und Umweltschutz

Logo Pestizid-Brief Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik (WBA) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hält die derzeitigen Haltungsbedingungen eines Großteils der Nutztiere für nicht zukunftsfähig und hat in seinem gerade erschienenen Gutachten Leitlinien und Empfehlungen für eine gesellschaftlich akzeptierte Nutztierhaltung entwickelt. Auch der zu hohe Arzneimitteleinsatz wird im Hinblick auf mögliche Gefahren für Verbraucher und für die Umwelt kritisiert.
Mehr dazu im Pestizid-Brief 2/2015
Informationen zum Pestizid-Brief

Glyphosat & Co: WHO-Behörde stuft fünf Pestizide als krebserregend ein

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat fünf Pestizide als möglicherweise oder wahrscheinlich krebserregend eingestuft, darunter die Insektizide Malathion, Diazinon, Tetrachlorvinphos und Parathion sowie das weltweit am meisten eingesetzte Breitbandherbizid Glyphosat. mehr dazu

Stimmen aus Europa zum Pestizideinsatz und seinen Folgen

Voices of Pesticides Pestizide sind überall zu finden: in der Nahrung, im Trinkwasser, in der Umwelt, auch in unserem Blut ... Nützlinge werden geschädigt, Gewässer kontaminiert, Bienen verschwinden in einem alarmierenden Tempo. Weltweit leiden Menschen unter den Folgen des Pestizideinsatzes und sind mehr und mehr besorgt über die Auswirkungen von Pestiziden auf die Gesundheit und die Umwelt.
Im Rahmen der 10. "Woche ohne Pestizide" lancierte PAN Europe die neue Webseite "Voices of Pesticides around Europe"
http://www.voicesofpesticides.info/
Gemeinsame Presseinformation von PAN Europe, Heal, PAN Germany, PAN Italia und Générations Futures (PAN France) vom 20.03.2015 (englischsprachig)

Studie "Roundup & Co – Unterschätzte Gefahren"

Titelbild Broschüre Roundup & Co - Unterschätzte Gefahren Die Publikation begründet, warum die Glyphosat-Verwendung unsere Lebensgrundlagen gefährdet und erklärt, warum Glyphosat innerhalb des Systems der chemischen Unkrautkontrolle derzeit nicht substituierbar ist. Zudem werden Zweifel an der von deutschen Behörden angenommenen gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Glyphosat geäußert und Hinweise auf humantoxische Wirkungen von Glyphosat und glyphosathaltigen Pestiziden gegeben. Die Schlussfolgerung lautet, dass Änderungen des Systems der Pestizidzulassung erforderlich sind und Anbauverfahren grundlegend umgestellt werden müssen.
Download der Broschüre (pdf-Datei, 2 Mb)
Die Broschüre kann bei PAN Germany, Nernstweg 32, 22765 Hamburg für 8,– € zzgl. anteilige Versandkosten bestellt werden.
Bestellformular zum Ausdrucken
Die Beiträge der Fachtagung am 3.12.2014 "Roundup & Co - Gefahren für Gesundheit, Umwelt und eine nachhaltige Nahrungsproduktion"

PAN Germany bezieht Stellung zum neuen BMEL-Entwurf der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz

Was ist gute fachliche Praxis im Pflanzenschutz?
Laut Pflanzenschutzgesetz darf Pflanzenschutz nur nach guter fachlicher Praxis durchgeführt werden. Was darunter nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik sowie den Vorgaben der europäischen Pestizidrahmenrichtlinie (Richtlinie 2009/128/EG) zu verstehen ist, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in seinem Entwurf Grundsätze der guten fachlichen Praxis zusammengestellt. Umweltverbände und Länder hatten die Gelegenheit, den BMEL-Entwurf vom 6.2.2015 zu kommentieren. PAN Germany hat diese Möglichkeit zur Stellungnahme genutzt und Kritikpunkte und konkrete Verbesserungsvorschläge zusammengefasst.
Download der Stellungnahme des Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) vom 10.3.2015 zum BMEL Entwurf der Grundsätze für die Durchführung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz vom 06.02.2015 (pdf-Datei)

Brüssel muss Weichen für effektiven Schutz der Umwelt vor Tierarzneimitteln stellen

Rinder am Wasser Am 4.3.2015 werden Tierarzneimittel in Brüssel Thema eines "Policy and Science Event" sein, das auf Initiative des Umweltbundesamtes und der finnischen Behörde TUKES stattfinden wird. Hier sollen vor dem Hintergrund der laufenden Überarbeitung des europäischen Tierarzneimittel-Gesetzes Vorgaben für eine effektive Umwelt-Risikobewertung von Tierarzneimitteln diskutiert werden. PAN Germany begrüßt die Initiative und fordert erhebliche Nachbesserungen am derzeitigen Gesetzesentwurf.
Presseinformation vom 26.02.2015

Fleischeslust & Umweltfrust: Tierarzneimittel belasten die Umwelt



Haushaltstipps: Sauber & hygienisch ohne gefährliche Biozide



PAN Germany auf der Demo "Wir haben Agrarindustrie satt!"

Demo Wir haben es satt Berlin, 17.01.15: Bauern, Umweltaktivisten, Imker, TTIP-Kritiker und Verbraucher traten zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche erneut gemeinsam für mehr Umweltschutz und Tierschutz in der Landwirtschaftspolitik und für die Sicherung hoher Umweltweltstandards und wichtiger Verbraucherrechte bei der Aushandlung von Freihandelsabkommen ein. PAN Germany beteiligte sich an den Protesten und machte mit farbigen Bannern auf die Folgen der Pestizid-intensiven Landwirtschaft und die Umweltbelastung durch Tierarzneimittel aufmerksam. Auf ihrem Protestzug zum Kanzleramt setzen die über 50.000 Teilnehmer ein deutliches Signal für eine grundsätzliche Reform der Agrarpolitik. Mehr Infos und Fotos dazu auf www.wir-haben-es-satt.de

Besorgniserregend: Über 10 Prozent der Biozide zeigen hormonell wirksame Eigenschaften

Ein aktuelles Hintergrundpapier der Umweltschutzorganisation Pestizid-Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) erläutert, warum trotz eindeutiger Gesetzeslage noch immer keine Überprüfung und Regulierung hormonell wirksamer Biozide von der EU-Kommission durchgeführt wird. PAN Germany recherchierte 27 möglicherweise hormonschädliche Biozide. Betroffen sind beispielsweise bestimmte Wirkstoffe in Holzschutzmitteln und Haushaltsinsektiziden.
Presseinformation vom 15.01.2015
Download Hintergrundpapier (pdf-Datei)

Für eine nachhaltige Wissenschafts- und Forschungspolitik

Cover Zivilgesellschaftliche Forderungen Wissenschaftspolitik Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen zu dem auch PAN Germany gehört hat erstmals einen Forderungskatalog für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Wissenschafts- und Forschungspolitik in Deutschland vorgelegt. Ein Zehn-Punkte-Katalog und die dazugehörigen Maßnahmen wurden von Verbänden des Natur- und Umweltschutzes, der Entwicklungszusammenarbeit, aus dem kirchlichen Umfeld und aus der Studierendenschaft gemeinsam entwickelt.
Download des Forderungskatalogs (pdf-file, 917 kb)







Fotorechte:
Äpfel, © Susan Haffmans
Rinder am Wasser, © C. Ernst / PAN Germany


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Die Spritzsaison hat begonnen: Pestizid-Abdrift melden

Pestizid-Abdrift melden Von Pestizid-Abdrift kann jeder betroffen sein. PAN möchte zu einer besseren Dokumentation von Abdrift-Fällen beitragen.
Betroffene Menschen können über ihre Belästigungen und Schädigungen durch Pestizid-Abdrift PAN berichten. Nutzen Sie bitte dazu den "PAN Meldebogen Pestizid-Abdrift"
Häufig gestellte Fragen zu Pestizid-Abdrift

Gute Bakterien - Böse Bakterien: Gesundheitstipps für den Alltag

Flyer Gute Bakterien Böse Bakterien Das PAN Germany Faltblatt "Gute Bakterien - Böse Bakterien" erklärt, warum Bakterien so wichtig für unsere Gesundheit und unsere Umwelt sind und präsentiert Gesundheitstipps - ganz ohne chemische Keule - Schauen Sie mal rein.

Download (pdf-Datei, 3 MB)

Verbraucher in Gefahr – Tipps zur Vermeidung hormonell wirksamer Pestizide

Cover Flyer Bereits kleinste Mengen hormonell wirksamer Chemikalien im Körper können die normalen Funktionen des Hormonsystems stören. Besonders die Belastung während empfindlicher Wachstumsphasen kann zu ernsten Gesundheitsschäden im späteren Leben führen. Daher sind Schwangere, Neugeborene und Kinder besonderen Risiken gegenüber EDCs ausgesetzt.
Tipps zur Vermeidung hormonell wirksamer Pestizide finden Sie in dem PAN Germany Faltblatt "Verbraucher in Gefahr"
Download (pdf-Datei, 3 MB)

Hormonell wirksame Biozide - Warum hochgefährliche Biozide verbannt werden müssen

Cover Hintergrundpapier Das Hintergrundpapier erläutert, warum trotz eindeutiger Gesetzeslage noch immer keine Überprüfung und Regulierung hormonell wirksamer Biozide von der EU-Kommission durchgeführt wird. Eine PAN-Recherche zeigt: Über 10 Prozent der Biozide zeigen hormonell wirksame Eigenschaften. Betroffen sind beispielsweise bestimmte Holzschutzmittel und Haushaltsinsektizide.

Download (pdf-Datei, 563 kb)

Hochgefährliche Pestizide

Titelbild Broschüre Hochgefährliche PestizideImmer mehr Menschen fordern ein Verbot hochgefährlicher Pestizide, damit zukünftig Pestizidvergifungen vermieden werden können. Die PAN Germany Publikation erläutert, was "hochgefährliche Pestizide" sind und beschreibt, warum ihre Verwendung beendet werden sollte.
Download (pdf-Datei, 536 kb)

PAN-Liste hochgefährlicher Pestizide

Die PAN International Liste hochgefährlicher Pestizide (PAN International List of Highly Hazardous Pesticides) ist als Juni 2014- Version verfügbar.
Download (pdf-Datei, 448 kb)

Biozidbehandelte Waren: Nutzen Sie Ihr Verbraucherrecht

PAN unterstützt Sie mit einem Musterbrief (Word-97-2003-Datei), unterstützen Sie uns und melden uns Mängel bei der Deklaration biozidbehandelter Waren.
Mehr dazu

PAN-Ratgeber "Giften auf der Spur - Biozide erkennen und vermeiden"

Cover Biozidbehandelte Gebrauchsgegenstände Seit dem 1. September 2013 muss die neue Biozid-Verordnung in den EU-Mitgliedsstaaten angewendet werden. Das neue Biozidrecht schließt eine wichtige Rechtslücke. PAN Germany empfiehlt Verbrauchern in einem aktuellen Ratgeber, ihre neuen Rechte auf Information bei biozidbehandelten Waren aktiv zu nutzen und biozidfreie Alternativen zu bevorzugen.
Der PAN-Ratgeber "Giften auf der Spur - Biozide erkennen und vermeiden" ist auch in gedruckter Form verfügbar und kann in der PAN Germany Geschäftsstelle bestellt werden. Bitte nutzen Sie unser Bestellformular

Supermarkt-Initiative

Header Website supermarktmacht.de Angesichts der besorgniserregenden Konzentration im (Lebensmittel-)Einzelhandel gehört das Thema Einkaufsmacht auf die politische Tagesordnung. Der Missbrauch der Einkaufsmacht muss unterbunden werden. Unfaire Einkaufspraktiken führen zu hohen ökologischen Folgekosten und sozialen Missständen. Mehr dazu auf www.supermarktmacht.de



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