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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. English

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Gute Nachricht für Bienen: EU-Zustimmung zum befristetem Verbot dreier bienengefährlicher Pestizide

Bienen ButtonNach Jahren des unermüdlichen Einsatzes von Umweltschützern und Imkern für einen besseren Schutz von Bienen vor Pestiziden stimmte die Mehrheit der europäischen Mitgliedstaaten dem auf zwei Jahre befristeten Verbot von drei Neonikotinoiden zu. PAN Germany, das sich seit 2008 intensiv für einen besseren Schutz von Bienen vor Pestiziden einsetzt, begrüßt die Entscheidung als einen wichtigen ersten Schritt für mehr Schutz vor negativen Pestizid-Auswirkungen. mehr dazu


Verabschiedung des Nationalen Pestizid-Aktionsplans: Keine Abkehr von der Pestizid-Abhängigkeit

Heute hat das Bundeskabinett den Nationalen Pestizid-Aktionsplan (NAP) der Bundesregierung beschlossen. Damit geht ein langer Prozess zu Ende, der vor allem gezeigt hat: Ohne einen grundlegenden ökologischen Umbau der Landwirtschaft wird der Aktionsplan zur Reduktion der Pestizid-Risiken, -Auswirkungen und -Abhängigkeiten sein Ziel verfehlen.
Presse-Information vom 10.04.2013

"Gift" für den Hasen - Hormonell wirksames Pestizid erneut zugelassen
Fortpflanzungsschäden bei Feldhasen belegt

Feldhase Per "Notfallgenehmigung" ist jetzt der Einsatz des hormonell wirkenden und regulär nicht zugelassenen Pestizids Linuron erneut genehmigt worden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat das Linuron-haltige Herbizid (Unkrautvernichtungsmittel) Afalon 450 SC – wie auch schon in den vergangenen Jahren - im Gemüsebau befristet zugelassen mit der Begründung, dass eine "Gefahr" anders nicht abzuwehren sei. Die Genehmigung des Einsatzes von Linuron ist höchst umstritten. So hält das Umweltbundesamt (UBA) das Pestizid für nicht zulassungsfähig, da es das Hormonsystem und die Fortpflanzung von Feldhasen schädigt, wie aus Unterlagen des Herstellers selbst hervorgeht.
Presse-Information vom 28.03.2013

Missbildungen und Fortpflanzungsschäden
Gefahr für Beschäftigte in Gärtnereien und deren Kinder durch hormonell wirksame Pestizide

Gewächshaustunnel Untersuchungen belegen, dass Beschäftige in Gärtnereien und ihre Kinder vermehrt unter Fruchtbarkeitsstörungen und Missbildungen der Geschlechtsorgane leiden. Das zeigen u.a. aktuelle Vergleichsstudien aus Dänemark und Befunde aus Brasilien und Spanien. Die PAN Germany-Studie trägt zahlreiche Untersuchungsergebnisse zusammen und bewertet diese vor dem Hintergrund anstehender aktueller politischer Entscheidungen.
Presse-Information vom 20.03.2013
Download der Studie

Verbot hoch bienengefährlicher Neonikotinoide durchsetzen

Biene Am 31.1.13 empfahl die EU Kommission, den Einsatz der hoch bienengefährlichen Insektizid-Wirkstoffe Clothianidin und Imidacloprid der BAYER CropScience sowie Thiamethoxam von SYNGENTA in bienenattraktiven Kulturpflanzen ab dem 1. Juli 2013 für zwei Jahre zu verbieten und erarbeitete einen entsprechenden Vorschlag zur Abstimmung durch die Mitgliedstaaten (1). Doch die ursprünglich für den 25.2.13 geplante Abstimmung über den Vorschlag der EU Kommission durch die Mitgliedstaaten wurde auf den 14.3.13 vertagt. PAN Germany fordert Bundesagrarministerin Aigner auf, den Vorschlag der Kommission zu unterstützen. Aus Sicht von PAN Germany ist das zeitlich befristete Verbot der drei hoch bienengefährlichen Pestizid-Wirkstoffe ein wichtiger erster gemeinschaftlicher Schritt, dem weitere folgen müssen, um Bienen besser vor den negativen Auswirkungen der Pestizide zu schützen. mehr dazu

Vertragsstaatenkonferenz der Stockholmer Konvention muss Weichen für die Beendigung des Einsatzes des Dauergiftes DDT stellen

Wasserstelle in Afrika (Hamburg, den 28.2.2013) Vom 28. April bis 10. Mai 2013 wird in Genf die 6. Vertragsstaatenkonferenz des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe tagen. Ziel der Stockholmer Konvention ist die weltweite Beseitigung von Chemikalien, die sich nur sehr langsam abbauen und die gleichzeitig giftig sind. Eines dieser Dauergifte ist das in vielen Ländern verbotene DDT, ein Insektenvernichtungsmittel, das immer noch in der Malaria-Bekämpfung eingesetzt wird. Im Rahmen der kommenden Vertragsstaatenkonferenz wird es unter anderem darum gehen, welche Maßnahmen ergriffen wurden und welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um den Einsatz von DDT in der Malariabekämpfung zu reduzieren.
Presse-Information vom 28.02.2013
Weitere Informationen
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Neue Wege der Malariabekämpfung im Senegal: Es geht ohne DDT.
Mit Information und Selbsthilfe erfolgreich gegen Malaria

(Hamburg, 25.02.2013) Malaria-Bekämpfung kann deutlich verbessert werden, wenn betroffene Menschen mehr Informationen und Unterstützung zur Selbsthilfe erhalten. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse eines Malaria-Pilotprojektes des Pestizid Aktions-Netzwerks (PAN) im Senegal.
Presse-Information vom 25.02.2013

PAN Germany auf der Demo "Wir haben Agrarindustrie satt!"

Demo Wir haben es satt Berlin, 19.01.13: Bauern, Umweltaktivisten, Imker und Verbraucher demonstrierten zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche gemeinsam für mehr Umweltschutz und Tierschutz in der Landwirtschaftspolitik. PAN Germany beteiligte sich an den Protesten und machte auf die Folgen der Pestizid-intensiven Landwirtschaft und die Umweltbelastung durch Tierarzneimittel aufmerksam. Auf ihrem Protestzug vom Hauptbahnhof zum Kanzleramt setzen die 25.000 Teilnehmer ein deutliches Signal für eine grundsätzliche Reform der Agrarpolitik. Mehr Infos und Fotos dazu auf www.wir-haben-es-satt.de

Tausende fordern von BASF, Bayer und Syngenta ein Ende der Vermarktung hochgefährlicher Pestizide

Aktion hochgefährliche Pestizide stoppen Jedes Jahr geschehen weltweit unzählige Pestizid-Vergiftungen. BASF, Bayer und Syngenta sind als die drei weltweit größten Pestizid-Konzerne wesentlich mitverantwortlich. In einer breiten Allianz fordern rund 10.000 Personen und 127 Organisationen aus dem In- und Ausland gemeinsam mit PAN Germany in einem auf den 3. Dezember 2012 datierten Schreiben die Konzerne auf, den Verkauf hochgefährlicher Pestizide weltweit einzustellen.
Presse-Information vom 03.12.2012
Diese Organisationen unterstützen die Aktion

Ratschlag - 50 Jahre Pestizidpolitik - Bausteine für eine gesunde Welt für alle

Ratschlag - 50 Jahre Pestizidpolitik - Bausteine für eine gesunde Welt für alle Am Freitag, den 28. September 2012 veranstaltete PAN Germany in Hamburg den Ratschlag "50 Jahre Pestizidpolitik - Bausteine für eine gesunde Welt für alle".
mehr dazu



Fotorechte:
Biene auf Apfelblüte: Susan Haffmans
Feldhase: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene
Gewächshaustunnel: eschall / photocase.com
Biene: Franz Willinger, Erwerbsimker
Wasserstelle: PAN Africa
PAN Germany auf Demo "Wir haben Agrarindustrie satt": Susan Haffmans
Gruppe mit Banner "Hochgefährliche Pestizide stoppen": Claudia Ernst
PAN Ratschlag: PAN Germany

Unabhängigkeit macht PAN stark
- daher bitten wir um Ihre Spende

mehr dazu

Link zur Projektseite "Biodiversität"
Link zur Projektseite "Biozidrisiken mindern"
Link zur Projektseite "Hochgefährliche Pestizide"
Link zur Projektseite "Malariakontrolle ohne DDT"
Link zur Seite "Cotton Connection"
Link zur Projektseite "Tierarzneimittel"

Der Pestizid-Brief in elektronischer Form

Logo Pestizid-Brief Mit dem elektronischen "Pestizid-Brief" erhalten Sie regelmäßig Informationen zu den Themen Pestizide/Biozide/Tierarzneimittel in den Politikfeldern, Entwicklungspolitik, Landwirtschaft, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Forschung und Toxikologie.
Der Pestizid-Brief enthält jeweils einen Artikel und erscheint ca. 15x/Jahr. Wir versenden den elektronischen Pestizid-Brief im Rahmen unseres Info-Services. Melden Sie sich jetzt gleich für den PAN Germany Info-Service an:
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Bereits erschienene Artikel finden Sie im Pestizid-Brief Archiv 2013

Tierarzneimittel gefährden unsere Umwelt

Aktion Tierarzneimittel Derzeit wird das europäische Tierarzneimittelrecht überarbeitet. Dies bietet die Chance, den Umweltschutz zu stärken.
PAN Germany hat sich mit einem Brief an die Generaldirektorin Paola Testori Coggi für die Europäischen Kommission gewandt, in dem sie dazu aufgefordert wird, sich für folgende gesetzliche Verbesserungen einzusetzen:
- Umweltprüfung für alle "Alt-Wirkstoffe"
- Umweltmonitoring für alle Tierarzneimittel
- Rückkopplung zwischen Monitoring und Zulassung
- Reduzierung des Antibiotika Einsatzes
- Stärkung präventiver Maßnahmen

Die Antwort der Generaldirektorin finden Sie hier

Tierarzneimittel und Umweltschutz

Titelbild Tierarzneimittel und Umweltschutzt In der Tierhaltung und Tiermast eingesetzte Arzneimittel belasten Gewässer, Böden und finden sich als Rückstände in Lebensmitteln. Aktuell wird gerade das europäische Tierarzneimittel-Recht überarbeitet.
Die Broschüre "Tierarzneimittel und Umweltschutz" informiert über Inhalte der bestehenden gesetzlichen Regelungen und über die Ziele der Gesetzesreform. Defizite aus Sicht eines vorsorgenden Umweltschutzes werden herausgestellt und Empfehlungen für eine bessere Verankerung des Umweltschutzes im Tierarzneimittelrecht ausgesprochen.
deutschDownload Deutsch
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Hygiene in der Gastronomie - aber bitte gesund & günstig

Ausschnitt Cover Faltblatt Hygiene in der Gastronomie Ein neues PAN Germany Faltblatt bietet Tipps für die Hygiene ohne viel Chemie in der Gastronomie
Download (pdf-file, 330 kb)

Pestizid-Abdrift melden

Pestizid-Abdrift melden Von Pestizid-Abdrift kann jeder betroffen sein. PAN möchte zu einer besseren Dokumentation von Abdrift-Fällen beitragen.
Ab sofort können betroffene Menschen über den " PAN Meldebogen Pestizid-Abdrift" (pdf-Formular)über ihre Belästigungen und Schädigungen durch Pestizid-Abdrift PAN berichten.
Bitte speichern Sie den Meldebogen auf Ihrem Rechner. Nach dem Ausfüllen bitten wir Sie, ihn uns als Anhang an eine E-Mail mit dem Betreff "Meldebogen Pestizid-Abdrift" an: abdrift-meldung(at)pan-germany.org zu senden. Sie können uns den ausgefüllten Meldebogen auch per Post an: PAN Germany, Nernstweg 32, 22765 Hamburg senden.
Wenn Sie z.B. mit Outlook arbeiten können Sie das Formular auch online ausfüllen und den Button "Per E-Mail senden" auf der 1. Seite des Formulars nutzen.

PAN Germany Jahresbericht 2011

Titelbild PAN Germany Jahresbericht 2011 Download (938 kb)

PAN-Liste hochgefährlicher Pestizide

Die PAN International Liste hochgefährlicher Pestizide (PAN International List of Highly Hazardous Pesticides) ist als aktualisierte Version verfügbar. Sie wurde erstmalig im Januar 2009 veröffentlicht.
mehr dazu

Supermarkt-Initiative

Header Website supermarktmacht.de Angesichts der besorgniserregenden Konzentration im (Lebensmittel-)Einzelhandel gehört das Thema Einkaufsmacht auf die politische Tagesordnung. Der Missbrauch der Einkaufsmacht muss unterbunden werden. Unfaire Einkaufspraktiken führen zu hohen ökologischen Folgekosten und sozialen Missständen. Mehr dazu auf www.supermarktmacht.de



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