Die heute vom Europaparlament verabschiedete Biozid-Verordnung scheint ambitioniert. Europäische und deutsche Umwelt- und Verbraucherschutzverbände befürchten jedoch, dass notwendige Fortschritte für den Umwelt- und Gesundheitsschutz ausbleiben.
Ein Aufruf
Neues Pestizidgesetz und Pestizidaktionsplan: Keine Stärkung für den Umwelt- und Verbraucherschutz
Erhöhte Rückstände von Glyphosat in Futtermitteln und Lebensmitteln, Störungen der Embryonalentwicklung und negative Auswirkungen auf die biologische Vielfalt: Glyphosat macht zunehmend negative Schlagzeilen, bislang jedoch ohne politische Konsequenzen.
Mehr als 95% des genetisch veränderten Sojas und rund 75% der sonstigen genetisch veränderten Pflanzen wurden gentechnisch verändert, damit sie resistent gegenüber den herbiziden Eigenschaften von Glyphosat sind. Das weltweit am weitesten verbreitete, Glyphosat enthaltende Pestizidprodukt, ist Roundup. "Roundup-Ready"-Kulturpflanzen sind genetisch so verändert, dass bei der Behandlung der Anbauflächen mit dem Totalherbizid Roundup zwar unerwünschter Bewuchs von Wildkräutern und Wildgräsern abgetötet wird, jedoch nicht die gentechnisch veränderte Kulturpflanze.
Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und eine große Schar unbekannter Bestäuber-Insekten fliegen auf der Suche nach Nahrung von Blüte zu Blüte. Sie übertragen den Pollen und tragen so zur Sicherung von Ernteerträgen und zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Doch Lebensraummangel, fehlende Blühpflanzen und der Einsatz von Pestiziden gefährden die Bestäuber. Wildbienen verschwinden. Imker schlagen Alarm.
Die Broschüre "Feld & Fashion" dokumentiert die im Oktober 2011 durchgeführte Informationstour an Modehochschulen in
Hamburg und Berlin. Expert/innen antworten auf häufig gestellte Fragen zur
Zukunft von Baumwolle und Grüner Mode.
Download der Dokumentation (pdf-file, 707 kb)
Grüne Mode wurde noch vor wenigen Jahren oft als Nischenprodukt oder kurzlebiges Phänomen abgetan. Über dieses Stadium ist sie hinaus. Sie wird zunehmend zum Maßstab für Produktvergleiche. Für Menschen, die in der Modebranche als Designer, Textilingenieure oder Einkäufer tätig oder angehende Profis sind, ist es deshalb wichtig, die Tücken und Fallstricke dieser vermeintlich undurchschaubaren Produktionskette zu kennen.
In der PAN Germany-Reihe von Field Guides für den nicht-chemischen Pflanzenschutz in den Tropen und Subtropen ist jetzt auch eine Ausgabe über den nicht-chemischen Pflanzenschutz in der Produktion von Süßkartoffeln verfügbar.
Download (pdf-file, 418 kb)
Eine Übersicht über alle verfügbaren Field Guides finden Sie hier
Muss es immer "keimfrei" sein? Hygiene funktioniert im Haushalt auch ohne
den Einsatz antibakterieller Reiniger, die Gesundheit und Umwelt belasten.
Das Faltblatt bietet praktische Hygienetipps und informiert zu den Risken
von Desinfektionsmitteln.
Die PAN Germany Publikation "Stop Pesticide Poisonings - New pesticide policies needed after decades of failure" (24 S.) zeigt anhand einer Zeitreise durch drei Dekaden internationaler Pestizidpolitik auf, warum immer mehr Personen und Organisationen verneinen, dass Trainingsprogramme eine "sichere Anwendung" hochgefährlicher Pestizide erreichen können. Zudem werden die "PAN International Recommendations for Action" dargestellt.
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